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Vor
einigen Millionen von Jahren, war die Halbinsel vom Ozean
bedeckt und waehrend der letzten Eiszeit sank der Meeresspiegel.
Das Leben der Riffe und Lebewesen kolabierte und viele
von ihnen wurden zu maritimen Fossilen. Regenwasser, das
durch den Boden gefiltert wurde und langsam zum Meer floss
spuelte riesige Hoehlen und Tunnelsysteme in den Kakstein.
Nachdem diese Systeme geformt waren brachte durchsickerndes
Regenwasser Minerale unter die Erde, welche von der Decke
tropften und Stalaktiten und Stalakmiten bildeten, die
nach langer Zeit zu unglaublichen Tropfsteinformationen
wurden. Das Wort Cenote kommt vom Ausspruch der Mayas
"D'zonot" was einen unterirdischen Raum representiert
der permanent Wasser enthaelt. Fuer die Mayas waren die
Cenoten der Eingang in ihre mytische und Spirituelle Unterwelt
und ausserdem die einzigen Trinkwasserquellen mitten im
Dschungel.
Cenoten
koennen jede beliebige groesse oder Form haben, sie koennen
als Becken, kleiner Schacht, Einsturzloch oder sogar als Lagune
auftreten. Wenn Wasser in eine Cenote hinein fliesst wird sie
als die Ursprungsseite oder stromaufwaerts bezeichnet. Wenn
Wasser aus einer Cenote austritt ist hier der Siphon oder die
stromabwaerts Seite. |
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SICHERES
GROTTENTAUCHEN
Grottentauchen
hat Risiken und Begrenzungen, es kann nicht mit einem Freiwassertauchgang
verglichen werden: Grottentauchen bedeutet in einer nach oben geschlossenen
Umwelt zu Tauchen und es ist nicht immer moeglich an die Oberflaeche aufzutauchen
wie es bei Meeretauchgaengen der Fall ist.
Wir bleiben in den Grenzen des Sonnenlichtes mit einer maximalen Eindringtiefe
von 60m linear zur naechsten Oeffnung. Die meisten Cenoten haben ein permanent
installiertes Sicherungsseil, das als eine grosse psychiologische Hilfe
dient. Wenn es kein fest installiertes Seil gibt kann der Fuehrer ein
vorruebergehendes Seil waehrend der Tour durch die Grotte spannen. Die
Luftversorgung muss gut gemanagt werden, wenn ein Taucher die Grotten
betaucht ist es ratsam das sie/er genug Luft fuer den Rueckweg und fuer
jeden erdenklichen Notfall hat. Hierbei hat sich das klassische 1/3 Luft
fuer den Weg hinein und 2/3 Luft fuer den Weg hinaus Verfahren seit den
fruehen 70ern durchgesetzt.
Die Begrenzung fuer das Grottentauchen verlangt das jeder Taucher mit
einem Minimum von 80 bar, nicht weniger, die Grotte verlaesst. Die meisten
Cenoten haben eine herausstechende Sichtweite ( bis zu 100m ), und die
Wassertemperatur betraegt das ganze Jahr ueber etwa 26ºC was allerdings
con den Wetterbedingungen abhaengt.
Man kann typische Suesswasserlebewesen finden, die Hauptidee ist es aber
ihre beeindruckenden Tropfsteine und Gesteinsformationen zu bewundern,
die einen leicht glauben machen koennen man befinde sich in einer ausserirdischen
Welt. |
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CHAC-MOOL
...befindet sich 16km suedlich von Playa del Carmen. Der erste Raum
ist relativ gross mit viel von der Oeffnung eintretendem Licht.
Im zweiten Raum ist ein Teil der Decke eingestuerzt und Taucher
koennen darin auftauchen. An sonnigen Tagen koennen Taucher durch
die Oeffnung im Haupteingang eine spektakulaere Laserschau betrachten
ausserdem kann man in Chac-Mol ein anderes Phenomen beobachten,
die Halocline. Mit seinen grossen Raeumen und der flachen Tiefe
(max. 12m) ist diese Cenote perfekt fuer Anfaenger als auch fuer
Hoehlen Taucher.
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PONDEROSA
25km suedlich von Playa gelegen, bietet diese Cenote grosse Felsen,
die am Grund von Pflanzen bedeckt werden und das Zuhause einer
Anzahl von Suesswasser Fischen und Aalen sind. Es ist ein perfekter
Platz fuer Schwimmer und zum schnorcheln ausserdem ist es der
uebliche Platz fuer Tauchschueler wenn das Meer zu rauh ist. Die
Hoehle hat grosse Raeume und viele Tageslicht Eingaenge und ist
somit perfekt fuer unerfahrene Taucher. Die maximal Tiefe betraegt
14m.
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TAJ-MAHAL
...liegt 26 km suedlich von Playa del Carmen. Diese Cenote ist Teil
des selben Hoehlensystems wie Chac-Mool. An sonnigen Tagen kann
man Zeuge einer spektakulaeren Lichtschau werden. Im Zentrum der
Cenote gibt es eine Oeffnung (Durchmesser 10m) und man taucht
gewoehnlich auf um den wunderschoenen mexikanischen Dschungel
zu bewundern. Max. Tiefe: 14m.
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DOS
OJOS
...befindet sich 48 km suedlich von Playa. Ihren Namen "Dos Ojos"
(Zwei Augen), hat die Cenote wegen ihrer 2 Eingaenge. Das erste
Auge, das den ersten Tauchgang darstellt, beginnt bei 10 m Tiefe
und man betaucht die rechte Seite. Genau in der Mitte dieses Tauchganges
findet man ein Plastikkrokodil, das als Zeichen fuer die 1/3 Regel
benutzt wird. Wenn man diesen Punkt nicht mit 2/3 Inhalt seiner
Pressluftflasche erreicht muss man umkehren und den Tauchgang
beenden. Die Maximaltiefe fuer diesen ersten TG ist 12m. Das zweite
Auge ist delikater als die erste Sektion wegen seiner grossen
Anzahl an Tropfsteinen, und eine gute Tarierungskontrolle ist
erforderlich um die Umwelt nicht zu stoeren. Die maximaltiefe
betraegt 12m.
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GRAN
CENOTE
3km oestlich von Tulum gelegen, ist sie eine der schoensten Hoehlen
in der Umgebung, perfekt zum Schnorcheln. Diese Cenote ist perfekt
fuer weniger erfahrene Taucher wegen den immensen Mengen an Licht,
die die gesamte Cenote durchdringen. Diese Cenote hat viele Raeume
gefuellt mit Tropfsteinen, die nur darauf warten von Tauchern
bewundert zu werden. Die tiefste Stelle ist 10m.
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ANGELITA
17km suedlich von Tulum gelegen ist sie die suedlichste Cenote von
Playa del Carmen aus. Nach einem 5 Minuten Fussweg durch den Dschungel
erreicht man die Runde Cenote, die ziemlich unauffaellig aussieht.
Es gibt jedoch einen spektakulaeren Wechsel der Sicht sobald man
mit dem Abstieg beginnt. Nach einer Wolke aus Hydrogen Sulfat kommt
man zum Salzwasser, das ziemlich dunkel ist und einem den Eindruck
verleiht man befinde sich nachts inmitten eines Waldes. Wegen seiner
Maximaltiefe von 60 m ist sie nur etwas fuer technische Taucher
die nach einem Dekompressionstauchgang in einer Cenote suchen. |
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